2 Formen der Angst

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Wie Angst entsteht

Angst entsteht oftmals aus alten, negativen Erfahrungen oder PrĂ€gungen aus der Kindheit. Es kann sogar sein, dass wir diese von unseren Eltern unbewusst ĂŒbernommen haben, auch das ist möglich. Wenn dann etwas im Außen passiert, werden diese inneren Muster angesprochen und aktiviert. Das fĂŒhlen wir dann – und oftmals sind wir dann nicht mehr handlungsfĂ€hig.

Was geschieht im Gehirn und im Körper

Im Gehirn wird die Amygdala vermehrt aktiviert, die wiederum dafĂŒr sorgt, dass Botenstoffe und Stresshormone wie Adrenalin ausgeschĂŒttet werden.

Im Körper bewirkt das zwei mögliche Reaktionen. Diese kennst du bereits. Das ist ‚Flucht‘ oder ‚Erstarrung‘.

Körperliche Symptome können beispielsweise sein: Herzrasen, Schwitzen, Zittern, Atemnot, Übelkeit, Brustenge und Schwindel. Das sind nur die Wichtigsten.

Psychische Symptome können sein: Depression und Aggression, Überforderung, mangelnde Konzentration, ungeduldig und genervt sein. Das sind nur einige davon.

Es gibt verschiedenen Möglichkeiten, diese Symptome zu integrieren und zu verstehen. Jetzt die gute Nachricht:

Angst ist eine Illussion Anja Josten

Ja, auch du kannst
das schaffen!

Diese unangenehmen GefĂŒhle kannst du enttarnen. Du kannst diese erkennen, integrieren und sogar auflösen. Es ist ein Prozess, der ein wenig Zeit benötigt.

Aber glaube an dich, sei mutig und und gehe das unangenehme Thema an. Melde dich bei mir, wenn du Hilfe brauchst. Schreibe mir gerne deine Erfahrungen dazu, ich freue mich darĂŒber.

Du bist nicht ohnmÀchtig!
Verlasse dein eigenes GefÀngnis.

Die 2 Formen der Angst

1. Die fiktive Angst

Die Form der Angst entsteht im Kopf. Dabei denkt du, es handelt sich um eine reale Gefahr oder Situation, aber die Gefahr oder Situation ist nicht realistisch. Diese Gefahr ist nur ein Produkt deiner Gedanken und GefĂŒhle.

Eine mögliche Situation kann sein, du hast Angst:

  • vor anderen Menschen zu sprechen
  • in einen Aufzug zu steigen
  • in engen, abgeschlossenen RĂ€umen oder im Flugzeug
  • Höhenangst, oder vor Hunden, Spinnen oder anderen Tieren, u.v.m.

Diese Gedanken lassen alles in deinem Kopf entstehen. Und diese Gedanken werden durch alte Erfahrungen und PrĂ€gungen in deiner Kindheit auf die neue Situation ĂŒbertragen.

Da dein Kopf-Kino auch deinen Körper beeinflusst, können hierbei auch körperliche und psychische Symptome entstehen.

2. Die Ur-Angst

Du fĂŒhlst sie, wenn du dich in einer realen Situation oder Gefahr befindest. Dieses tief sitzende GefĂŒhl entspringt aus unserem angeborenen Instinkt. Hier bist du aufgefordert, dich in Sicherheit zu bringen, also fortzulaufen oder dich aus der gefĂ€hrlichen Situation zu entfernen.

Beispiele hierfĂŒr können sein:

  • ein Autounfall oder eine andere Art von Katastrophe
  • Du wirst von einem oder mehreren Menschen direkt persönlich bedroht
  • Du selbst oder auch andere Menschen befinden sich in Lebensgefahr (Krieg, Geiselnahme, etc.) 

Falls du einmal in eine gefĂ€hrliche Situation kommst, lasse dich nicht lĂ€hmen, nicht manipulieren. Sondern handele sofort. Weglaufen oder Hilfe holen ist eine gute Idee. Scheue dich nicht davor, was andere darĂŒber denken. Du bist wichtig und kein anderer Mensch kennt deine Lebensgeschichte.

HÀufig schÀmen wir uns, wenn wir weglaufen. Aber auch das ist nur ein altes Kindheitsprogramm. Das kannst du Àndern!

Wie du deine Angst ĂŒberwindest

Wenn wir tiefe intensive GefĂŒhle und alte Muster auflösen wollen, braucht es ein neutrales GegenĂŒber. Diese Person oder Therapeutin steht dir emotional neutral gegenĂŒber. Und das braucht es fĂŒr eine Heilung. Es ist nicht schwierig, du benötigt nur Mut und etwas Zeit fĂŒr dich, um das Thema heraus zu finden. Seit mutig und bewĂ€ltige deine Angst. Du bist stĂ€rker

Verlockend ist die aufkommenden intensiven GefĂŒhle zu verdrĂ€ngen. Aber sie holen dich immer wieder ein.

Am Wichtigsten ist: Stelle dich deinem DĂ€mon

Sei mutig und stelle dich deinen unangenehmen GefĂŒhlen. Nicht unbedingt alleine, wenn es sich um ein großes und sehr wichtiges Thema geht. Aber du kannst auch alleine auf Forschungsreise gehen.

Die Angst will dich nur vor etwas schĂŒtzen. Und um was es da genau geht kannst du herausfinden. In GesprĂ€chen mit anderen oder einem Therapeuten oder Coach.

Fazit: GefĂŒhle kannst du verĂ€ndern, du kannst sie stoppen und die Geschichte / Erinnerung hierzu Ă€ndern. Also, fange an, am besten JETZT!

Höre dir dazu meine unteren AudiobeitrĂ€ge zum Thema Panikattacken an. Dort findest du wertvolle Tipps und Informationen die dir helfen, deine PanikgefĂŒhle zu stoppen. Klicke einfach auf den Link hier unten:

Angst ist eine Illusion

In diesem kurzen Podcast Beitrag zeige ich dir, wie du leicht und effektiv mit diesem GefĂŒhl umgehst. Sei dir bewusst ĂŒber deine GefĂŒhle und wie sie entstehen. Erst dann kannst du sie verĂ€ndern. Erforsche die Ursache und erkenne dich selbst dabei neu.

In dieser Podcastfolge erfĂ€hrst du, was du tun kannst gegen aufkommende ĂŒberwĂ€ltigende GefĂŒhle und wo die Ursachen hierfĂŒr liegen.

Falls du unter Panikattacken leidest, dann lese in meinem Blog den Artikel ‚4 Tipps gegen Panikattacken‘. Oder weiter unten kannst du dir auch meine Podcastfolgen hierzu anhören.

Schreibe mir gerne deine Erfahrungen dazu, ich freue mich darĂŒber.

Angst ist eine Illusion – Anja Josten Familienberatung

Weitere Artikel oder Podcastfolgen zu Àhnlichen Themen findest du in meinem Blog.

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