Dein Kind verletzt sich selbst

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Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern – Teil 3

Dein Kind verletzt sich selbst! Warum❓❓❓ Du erfährst in diesem Video und Beitrag, warum sich dein Kind selbst verletzt. 🔪 Und was die Anzeichen, Gründe und Ursachen dafür sein können,

In dem 3. Teil meiner Videoserie ‚Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern‘ zeige ich dir auf welche Möglichkeiten der Selbstverletzung es bei Kindern gibt. Und wie sich dein Kind dabei verhält.

Natürlich erfährst du auch, warum dein Kind so etwas tut und was die Hintergründe für das selbst verletzende Verhalten sind. Am Ende bekommst du von mir noch einige wichtige Informationen, was du auf jeden Fall beachten sollst.

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Dein Kind verletzt sich selbst – warum?

Hast du dich das auch schon gefragt? Selbstverletzendes Verhalten heißt, das Kind fügt sich selber Schmerzen zu um sich selbst zu spüren. Der innere Schmerz ist so groß, dass dein Kind nicht weiß, wie es ihn ausdrücken soll.

Je nach Alter kann das Kind darüber sprechen, aber häufig schämt es sich dafür. Kinder handeln intuitiv, d.h. sie sprechen sehr wohl darüber, aber nur in einer anderen Sprache.

In dem Augenblick der Selbstverletzung kann dein Kind sich nicht spüren. Dieser zugefügte Schmerz, der durch ritzen, schneiden, verbrennen, schlagen, beißen, kratzen oder zwicken erfolgt, ist entlastend. ‚Wieso?‘ fragst du dich?

Der innere Druck

Der innere Druck, den das Kind spürt, wird durch den gefühlten Schmerz entlastet. Und dieser Druck hat einen guten und ganz triftigen Grund, auch wenn er vielleicht für dich gar nicht so klar zu erkennen ist.

Dein Kind verletzt sich und zeigt dir mit diesem Verhalten, das etwas nicht in Ordnung ist. Es ist durch ein Ereignis, einen Streit, einen Umstand oder eine Situation so belastet, dass es dir so zeigt, dass es Hilfe braucht!

Manchmal schlagen sich Kinder auch selbst. Oder sie lassen sich von anderen verprügeln, und das freiwillig. Das ist wie das frühere ‚kasteien‘, was man aus der Religionen von früher her kennt. Diese Mönche oder Menschen wollten Buße tun, da sie gesühnt oder etwas falsch gemacht haben. Und alles das verlief hinter verschlossenen Türen.

Warum du es nicht wissen sollst

Es ist wie oben beschrieben. Niemand soll es erfahren, Dein Kind schämt sich, will sich nicht ‚outen‘. Vielleicht fühlt es sich schuldig für etwas, was es getan hat. Oder glaubt, dass es schuldig ist, obwohl es gar nichts damit zu tun hat.

Dein Kind verletzt sich, weil es glaubt, dass etwas nicht in Ordnung ist. Oder es glaubt, dass es so, wie es ist, nicht geliebt werden kann. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten für ein solches Verhalten. Versuche heraus zu bekommen, was der Grund dafür ist.

Ein Beispiel: Trennung der Eltern

Aus irgendeinem Grund habt ihr euch als Eltern getrennt, oder wollt euch trennen. Eurer Kind hat das mitbekommen oder weiß darum. Sehr schnell fühlt es sich schuldig, weil es annimmt, dass ihr euch wegen ihm oder ihr trennt.

Es mag sein, dass euer Kind einen Streit oder diverse Gespräche darüber mitbekommen hat. Und es fühlt sich schlecht, traut sich aber nicht darüber zu sprechen. Oder es hat Angst sich falsch zu verhalten. Dein Kind verletzt sich, weil es ‚glaubt‘ es ist für die Trennung verantwortlich.

Bei einer Trennung steht immer ein Thema im Vordergrund: Soll ich zu Mama oder zu Papa halten? Sorge dafür, dass dieses Thema geklärt wird. Am besten sprecht ihr beide mit dem Kind, also Mama und Papa, und klärt die Sachlage.

Vertrauen aufbauen ist wichtig!

Sprich mit deinem Kind, warum es sich selbst verletzt. Aber übe keinen weiteren Druck aus. Teile ihr oder ihm deine Sorgen mit, dass du dich fragst, wie du helfen kannst. Tue dieses immer mal wieder, gib deinem Kind das Gefühl, dass es mit dir reden kann. Auch wenn die Situation häufig nicht einfach ist.

Hilf deiner Tochter, deinem Sohn, damit klar wird, warum es das tut. Dein Kind verletzt sich, weil es Hilfe braucht! Und setze dann nach und nach die Puzzleteile zusammen, damit sie ein ganzes Bild ergeben.

Was du jetzt noch tun kannst

Hole dir weitere Informationen von außen. Überlege dir, wer dich bei diesem Thema unterstützen kann. Durch Gespräche und den Blick von außen kannst du dir besser ein Bild machen.

Wenn nötig hole dir auch ärztliche Hilfe. Der Kinderarzt, Familienberatungen oder Kindertherapeuten oder Kinderpsychologen haben Erfahrung im Umgang mit solchen Symptomen. Scheue dich nicht davor, sei mutig!

Wenn du ansprechen kannst

  • LehrerInnen der Schule
  • Schulsozialarbeiter (gibt es an jeder Schule)
  • Erzieher in der Kita, dem Tagesbetreuung
  • Eltern der Freunde deines Kindes
  • befreundete Kinder
  • Großeltern, enge Verwandte (Familie)
  • SportlehrerInnen aus dem Verein
  • Kinderarzt, Familienberatung, Psychologen

Ich helfe dir gerne bei der Klärung

Dein Kind verletzt sich selbst! Bei der Aufklärung und auch bei Gesprächen mit Sozialarbeitern, Ärzten oder Therapeuten sowie auch mit der Familie oder dem Partner / der Partnerin oder den Patchwork Familien helfe ich dir gerne.

Wir können gemeinsam ein Online Gespräch oder, wenn möglich, auch ein Gespräch bei dir zuhause vor Ort führen. Bitte schreibe mir eine Mail oder hole dir ein kostenfreies Erstgespräch, damit wir uns ein wenig kennen lernen. Du erzählst mir, was dich beschäftigt und ich sage dir, wie der nächste Schritt sein kann.

Videoserie Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern

Weitere Videos zu der Serie ‚Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern‘ findest du in meinem Blog:

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